Die Beerenbauern

Die Beerenbauern
Seit 2003 beziehen wir Fruchtaufstriche von den Beerenbauern.

Im Jahr 1996 begannen Birgit und Tom Bertelshofer mit 0,2 Hektar Erdbeeranbau in die Landwirtschaft einzusteigen. Ihr Ziel war und ist es, Früchte von höchster Qualität zu erzeugen. Deshalb arbeiteten sie von Anfang an nach biologisch-dynamischen Demeter-Richtlinien. Bereits nach 10 Jahren konnten sie ihren Betrieb im Vollerwerb führen.

Der Betrieb liegt in der Fränkischen Schweiz, in Ebermannstadt im Wiesenttal, einer Landschaft mit für die Region typischen Hügeln, markanten Felsformationen, Burgen und Ruinen. In sonniger Südwest-Hanglage sowie in den fruchtbaren Wiesenttal-Auen werden, je nach Anspruch, ausgewählte Beerenobstsorten angebaut.
Die unterschiedlichen Beerenobstsorten werden mit viel Handarbeit und ohne Chemikalien, ohne Gentechnik, ausschließlich unterstützt von bewährten biologisch-dynamischen Präparaten kultiviert. Durch die Aufzucht am Drahtspalier erhalten die Beerensträucher die optimale Sonneneinstrahlung und können exakt auf dem Höhepunkt ihres Reifegrades von Hand geerntet werden.
Eine im Herbst ausgebrachte Mulchschicht aus Stroh und Pferdemist liefert organisches Material und unterdrückt im Frühjahr erste Unkräuter. Daneben erfolgt die Unterdrückung von Unkräutern mechanisch und von Hand. Bei lang anhaltender Trockenheit können alle Anlagen über Tröpfchenschläuche bewässert werden. Zwischen den einzelnen Spalierzeilen streben Birgit und Tom Bertelshofer eine möglichst artenreiche Dauerbegrünung aus Gräsern, Leguminosen und Blumen an. Sie dient den in den Kulturen beheimateten Bienenvölkern als Nahrung und zieht ein breites Spektrum von Insekten und Nützlingen an.

Seit 2010 werden Bertelshofers von Christian Batz als drittem Teilhaber unterstützt. Er hilft, die wachsende Zahl von Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu bewältigen. Inzwischen arbeiten 6 festangestellte Mitarbeiter im Betrieb. Zur Erntezeit von Mai bis Oktober werden sie von bis zu zehn Erntehelfer/innen unterstützt. Die Anbaufläche ist mit den Jahren auf etwa 14 Hektar gewachsen und umfasst Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Rote und Schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren und Quitten.

Ein Teil der Früchte wird direkt ab Hof vermarktet, doch der größte Teil wird zu Fruchtaufstrichen und Fruchtzubereitungen für Joghurt veredelt. Was als Eigenproduktion für Freunde und Familie auf dem privaten Küchenherd begann, hat sich zu einem erfolgreichen Betriebszweig entwickelt. Die Produktion erforderte schließlich ein eigenes Marmeladenhäusel und die Unterstützung durch einen Koch, Köchinnen und Etikettiererinnen.

Um den reinen Geschmack der jeweiligen Frucht hervorzuheben, werden die Aufstriche ausschließlich mit neutralem Rohrohrzucker aus südamerikanischem Demeter-Anbau gesüßt. Zur geschmacklichen Abrundung kommt etwas sizilianischer Demeter-Zitronenesaft hinzu. Als Geliermittel wird natürliches Apfelpektin verwendet. Der Fruchtanteil der Aufstriche beträgt 70%.

Christain Batz, Birgit und Tom Bertelshofer